Nachstar (Kapselfibrose) behandeln mittels YAG-Laser

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Nach einer Grauer-Star-Operation kann sich innerhalb weniger Monate in einigen Fällen die körpereigene Linsenhinterkapsel eintrüben. Die Eintrübung führt bei Patienten zu einer erneuten Sehverschlechterung. Dieser sogenannte Nachstar (Kapselfibrose) kann aber innerhalb weniger Minuten ambulant mit einem YAG-Laser durch einen Augenarzt behandelt werden.

 

Was versteht man unter dem in der Fachsprache Kapselfibrose genannten Nachstar?

Eine Grauer-Star-Operation verbessert die Sehkraft vieler Patienten bereits deutlich. Dabei wird vom Augenarzt eine Kunstlinse in die körpereigene Linsenhinterkapsel implantiert. Nach ein paar Monaten oder Jahren besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Hinterkapsel der Linse erneut eintrübt oder vernarbt. Das ist ein natürlicher Prozess und lässt sich nicht völlig verhindern.

Die fibrotische Form des Nachstars ist dadurch charakterisiert, dass sich die körpereigene Linsenhinterkapsel bindegewebig umwandelt. Bei der regeneratorischen Form dagegen vermehren sich verbliebene Epithelzellen der körpereigenen Linse und wachsen wiederum in die Linsenhinterkapsel ein. Die regeneratorische Form tritt dabei häufiger auf.

Bei beiden Formen tritt schrittweise eine Eintrübung der Linsenhinterkapsel auf, die die Sehkraft der Patienten verringert. Das Augengewebe von jüngeren Patienten besitzt noch stärkere Regenerationskräfte. Daher ist das Risiko für einen Nachstar und dessen Stärke bei jüngeren Patienten höher als bei älteren Patienten.

Außerdem haben auch genetische Faktoren einen Einfluss auf das Risiko für einen Nachstar. Die modernen Operationstechniken und technologisch ausgereifte Kunstlinsendesigns bei der Behandlung des Grauen Stars haben das Risiko für den Nachstar in den letzten Jahrzehnten deutlich gesenkt.

 

Symptome beim Nachstar

Die Operation eines Grauen Stars führt in den meisten Fällen zu einer verbesserten Sehschärfe. Der Nachstar kann die Freude über den Operationserfolg allerdings im wahrsten Sinne des Wortes trüben. Denn der Nachstar ist zwar schmerzlos und ungefährlich, aber verschlechtert die Sehstärke durch Eintrübung wieder.

Die überwiegende Mehrheit der Patienten erleidet nach einer Grauer-Star-Operation keinen Nachstar. In der Regel erfolgt die Eintrübung nach ein paar Monaten. Bei einigen Patienten stellt sich die Eintrübung sogar erst nach ein paar Jahren ein.

Bei einem Nachstar verschlechtert sich die Sehkraft der Betroffenen. Es bildet sich vor den Augen ein Schleier, der bildlich einem getrübten Milchglas ähnelt. Die betroffenen Patienten sehen dadurch verschwommen. Die Kontrastwahrnehmung ist beim Nachstar ebenfalls verringert. Dagegen kann sich die Blendempfindlichkeit erhöhen.

Bis auf die Einschränkung der Sehkraft ist der Nachstar ungefährlich. Zur Verbesserung der Lebensqualität sollte er fachmännisch behandelt werden. Wenn Patienten den Nachstar als störend empfinden oder die Sehschärfe und die Kontrastwahrnehmung zu stark reduziert sind, dann ist eine Nachstar-Behandlung mittels YAG-Laser sehr empfehlenswert.

Für die augenärztliche Diagnose bekommen die Patienten Augentropfen verabreicht, um die Pupillen zu weiten. Für den Augenarzt ist es dann an der Spaltlampe besser möglich, den Augenhintergrund und die Kapseltrübung zu begutachten. Zusätzlich bestimmt der Augenarzt den Augendruck.

 

Nachstar mit YAG-Laser behandeln

Der Nachstar kann durch einen Augenarzt relativ einfach behandelt werden. Für die Laserbehandlung bekommen die Patienten Augentropfen verabreicht, damit sich die Pupille weitet. Außerdem wird das Auge betäubt. Anschließend setzt der Augenarzt ein Kontaktglas auf das Auge, um die Linsenhinterkapsel vergrößert zu sehen.

Der Augenarzt richtet dann den Laserstrahl auf das entstandene Häutchen und entfernt die Trübungsmasse mit Lasersimpulsen. So öffnet er Schritt für Schritt kreisförmig die Linsenhinterkapsel. Die Kunstlinse bleibt dabei unbeschädigt. Durch die schrittweise Entfernung kann Licht wieder problemlos bis zur Netzhaut gelangen.

Der Einsatz eines YAG-Lasers ist völlig schmerzfrei und dauert ambulant nur ein paar Minuten. Am Tag nach der Behandlung findet eine Kontrolluntersuchung durch den Augenarzt statt. In der Regel müssen Patienten für ein paar Wochen nach der Nachstar-Behandlung mit einem YAG-Laser Augentropfen einnehmen.

Die Rate für mögliche Komplikationen ist gering. Patienten sollten aber grundsätzlich bei Veränderungen an den Augen und der Sehkraft frühzeitig einen Augenarzt aufsuchen. Je früher ein Augenarzt konsultiert wird, desto besser können Komplikationen verhindert werden.

Nur in wenigen Fällen ist die Behandlung mit einem YAG-Laser nicht möglich. Dann ist die chirurgische Entfernung des Nachstars eine Alternative. Der chirurgische Eingriff kann dabei ambulant oder stationär erfolgen.

 

Fazit zur Nachstar-Behandlung mittels YAG-Laser

Nach einer Grauer-Star-Operation kann ein Nachstar entstehen, sodass die körpereigene Linsenhinterkapsel eingetrübt ist. Die Behandlung mittels YAG-Laser ist besonders effektiv, schmerzfrei und schnell.

Mit einem YAG-Laser muss der Augapfel nicht chirurgisch geöffnet werden. Die Sehkraft wird durch eine Laserbehandlung wieder hergestellt und die Patienten können ihre Sehfreuden in vollen Zügen genießen.

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